Frühjahrsputz am Hahnwald

Am vorletzten Samstag im April, gegen 11:30 Uhr, hatten wir es geschafft. Die Hahnwaldhütte war geputzt und wieder in einen wohnlichen Zustand versetzt, Dach und Wände waren gefegt, und der Außenbereich von heruntergefallenen Ästen, Abfall und Bergen von Laub befreit. Die Finnenbahn, von den Wildschweinen während des Winters arg ramponiert, war ausgebessert, gereinigt und vorbildlich hergerichtet.

Dies war das Werk der „Solidargemeinschaft Lauftreff“, zu der sich Freitags nachmittags neun und Samstags vormittags 12 freiwillige Helferinnen und Helfer eingefunden hatten. Mit Kettensäge, Äxten, Rechen, Gartenscheren, Schubkarren, Putzzeug und Besen bewaffnet, stürzten sie sich mit Muskelkraft und voller Tatendrang auf die anstehenden Arbeiten. Von extremen Wetterbedingungen blieben sie dieses Jahr glücklicherweise ebenso verschont wie von Verletzungen, sieht man mal von der leichten Prellung einer Kniescheibe ab.

 

Nur der neue Anhänger von Horst Blumensatt, den wir zum Transport der Stämme für die seitliche Begrenzung der Finnenbahn einsetzten, bereitete uns etwas Kummer und trübte die sonst hervorragende Stimmung.

Bei der obligatorischen Vesper zum Abschluss des Arbeitseinsatzes hatten wir dieses Missgeschick jedoch wieder verdrängt und freuten uns über das ansehnliche Resultat unserer Bemühungen.

Zum Schluss noch eine Betrachtung aus einem anderen Blickwinkel: An den beiden Tagen wurde jeweils zweieinhalb Stunden gearbeitet. Rechnet man diese Arbeitsleistung hoch, so kommt man auf erstaunliche 21x2,5x2=105 Arbeitsstunden. Bewertet man eine Arbeitsstunde mit dem Mindestlohn von 8,50 , so betrug die Wertschöpfung nahezu 900 €.

Ein Einsatz, der sich gelohnt hat, und vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben!

 

Heinz Grebert

 

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16 Dez 2017
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20 Jan 2018
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